Neuseeland entdecken mit NZinfo.de Schatten
Schatten unten
 Suche:
   
 Allgemein
   Übernachten
   Unterwegs
   NZ erleben
    Regionen
  > Nationalparks
    Outdoor
    Wandern
   Arbeiten
   Studieren
   Forum
   Postkarten
   Impressum
> Regionen   > Abel Tasman National Park

>> Kultur und Geschichte     >> Anreise     >> Übernachtung 
>> Aktivitäten     >> Weitere Infos     >> Alle Parks 


Abel Tasman National ParkDer Abel Tasman National Park ist besonders bekannt für seine goldenen Strände, seine Klippen aus Granit sowie seiner weltberühmten Küstenwanderung. Er zeichnet sich durch ein besondersvmildes Klima aus und kann daher ohne Probleme zu jeder Jahreszeit besucht werden.

Natur, Kultur und Geschichte

In den letzten 500 Jahren lebten die Maori entlang der Abel Tasman Küste. sie bewirtschafteten das Gebiet mit Fischerei, Jagd und dem Anbau von Kumera (Süßkartoffel). Die meisten siedlungen existierten nur für eine begrenzte Zeit, andere wie z.B.: Awaroa wurden ständig genutzt. Der Stamm der Ngati Tumatakokiri wurde am 18 Dezember 1642 sesshaft, als der dänische Seefahrer und Entdecker Abel Tasman vor der Küste mit seinen zwei Schiffen nahe Wainui in Mohua (Golden Bay) ankerte. Er war der erste Europäer, der Aotearoa - Neuseeland betrat. Er verlor 4 seiner Leute in einem Streit mit den Einheimischen, ließ sich aber nicht unterkriegen.

Die permanente Besiedlung durch die Europäer begann um 1855. Die siedler rodeten die Wälder, um aus dem Holz Schiffe zu Bauen. Die kahlen Flächen nutzten sie als Weideland. Eine weitere Rohstoffquelle war der Abbau von Granit. Als die Rohstoffe zur Neige gingen, schlugen sich die siedler landeinwärts. Aufgrund der zahlreichen Rodungen gründete sich eine Kampagne zum Schutz der Küstenline. Aus dieser ging der National Park mit einer Größe von 15000 Hektar hervor. 1942, 300 Jahre nach der Entdeckung der Küste durch Abel Tasman, wurde der Park eröffnet, der nun seinen Namen trägt. Der Park zeichnet sich insbesondere durch seine feinen goldenen Sandstrände, schroffe Felsen und unberührte, weite Flussmündungen aus. Die Landschaft wurde im Vergleich zu den anderen Nationalparks Neuseelands zwar stark verändert, doch die Wälder haben sich schnell erholt und in den feuchten Gebieten findet man einen besonderen Artenreichtum vor. Schwarze Buchen dominieren in den trockeneren Regionen.

Weit verbreitet sind Waldvögel wie der Tui und Singvögel, die man oft zusammen mit "Pukeko" und "Weka" rund um die Flussmündungen und Feuchtgebiete antrifft.

Die Grenzen des Parks schließen die Flussmündungen und den Meeresboden aus. Aus diesem Grund wurde 1993 das "Tonga Island Marine Reserve" gegründet, dass einen Teil des Küstenstreifens einschließt.

Anreise

Mit 22,530 ha ist der Abel Tasman Neuseelands kleinster Nationalpark. Er befindet sich im Norden der Südinsel, nahe der Städte Motueka, Takaka und Kaiteriteri. Die Hauptstrassen führen nach Marahau und Totaranui sowie zum Ende des "Coastal Track" (ca. 1 ½ und 2 ½ h von Nelson. Es existiert ein regulärer Busverkehr von den Orten nach Nelson. Bei Bedarf nutzt man die so genannten "on-demand" Busse oder den Wassertaxi Service.

Übernachtungsmöglichkeiten

Es gibt 8 Hütten im Park, vier entlang des Tracks und vier im Landesinneren. Weiterhin sind Zeltplätze vorhanden, wobei einige sogar mit fließend Wasser, Toiletten und Feuerstellen ausgestattet sind. Bevor man sich auf die Wanderung begibt, muss man einen Hut- oder Campingpass kaufen. In Totaranui findet man einen einfach ausgestatteten Zeltplatz ohne Stromversorgung. Im Sommer sind Buchungen auf jeden Fall empfehlenswert. Man findet dort auch ein Ausbildungszentrum mit 40 Betten. Backpackers, Motels und Lodges findet man in den Orten am Park.

Die Hauptattraktionen
  • Wanderungen:

    Wer ein paar Tage Zeit hat und entdeckungsfreudig ist, für den gibt es zwei Optionen: Der "Coastal Track" und der "Inland Track" durch das hügelübersäte Zentrum des Parks. Der "Coastal Track" ist der Einfachere und zählt zu den Neusselands "Great Walks".
    Zahlreiche kurze Wanderungen beginnen jeweils am Ende der Strassen. Wenn man das Wassertaxi benutzt, kann man sich an einer Stelle entlang der Küste absetzen lassen und zurück wandern.

  • Kajak und Segeln:

    Segeln, mit dem Kajak oder Boot unterwegs zu sein, ermöglicht es einige der abgelegen Buchten zu besuchen, an denen der Track vorbeiführt. Das Buchen einer Tour oder das Ausleihen eines Kajaks erledigt man am Besten vor Ort.
Bitte beachten sie diese wichtigen Informationen!

Wenn sie Mehrtagestouren planen, stellen sie sicher, dass sie ausreichend ausgerüstet und vorbereitet sind. Jede Person sollte eine Rettungsweste (bei Bootstouren), Schlafsack, wasserdichte und warme Kleidung, Wechselsachen und Wechselschuhe sowie ausreichend Verpflegung mit bei sich haben. Ein transportabler Kocher ist von Vorteil. Vergessen sie außerdem nicht ihre Sonnecreme, Sonnenbrille und einen Hut. Festes Schuhwerk ist empfohlen. Bergschuhe sind nicht notwendig. Im Visitor Center kann man sich über aktuelle Wetter und Track Konditionen informieren. Das DOC (Department of Conservation) hat 1999 ein Buchungssystem für die Übernachtungen für den Zeitraum 1. Oktober bis 30. April in den Hütten entlang der Abel Tasman Coastel track eingeführt. Dieses gilt nur für die Übernachtungen in den Hütten und nicht für Camper und Tagesausflügler. Es wurde aufgrund des großen Ansturms auf die Hüttenplätze (27000 Mehrtagestouristen pro Jahr) bereitgestellt.

Der Campingplatz in Totaranui Campground kann im Büro in Takaka gebucht werden.

>> Zum DOC Buchungsformular

Weitere Informationen bekommen sie unter:

Golden Bay Area Office
62 Commercial Street, Takaka
P O Box 166
Takaka
Mail: GoldenBayAO@doc.govt.nz
Phone: 64 3 525 8026
Fax: 64 3 525 8444

Motueka
Cnr King Edward & High Streets, Motueka
P O Box 97
Motueka
Mail: MotuekaAO@doc.govt.nz



 Heaphy Track

Der Heaphy Track beginnt südwestlich von Collingwood an der Ostseite des Kahurangi National Park. TrackEr kann sowohl von Richtung Collingwood als auch von Karamea aus begangen werden.
> mehr



 Outdoor-Tipps

Damit die Tage im Outdoor nicht zum Alptraum werden, müssen ein paar wichtige Grundregeln eingehalten werden.

> mehr

 DOC - Campgrounds

Das Departmen of Conservation (DOC) DOCbetreibt rund 200 Campinfplätze in den neuseeländischen Nationalparks. Bei besonders einfacher Ausstattung kostest dies nicht mal was:
> mehr