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Milford Der Fjordland Nationalpark

Der Südwesten Neuseelands ist eines der größten naturbelassenen Gebiete der südlichen Hemisphäre. Ein Gebiet schneebedeckter Berge, vereister Flüsse, tiefe, glasklare und blaue Seen, unberührte und unbetretene Wälder sowie Grassteppen machen dieses Gebiet zu einem besonderen Abenteuer es zu bereisen. Tier- und Pflanzenwelt zeugen von ihrer Einzigartigkeit längst vergangener Zeiten.

Ganz im Südwestens dieses Gebietes liegt der Fjordland Nationalpark. Er liegt damit recht abgelegen von oft begangenen Touristenwegen und offenbart sich nur denen, die das ganz besondere Abendteuer Neuseelands kennenlernen wollen. Die meisten Touristen zieht es bis zum Milford Sound, einem ständig mit Eis bedeckten Gletscherfjord und einziger befestigter Zugang zum Nationalpark. Hier zeigt sich die Westküste wieder einmal von ihrer schönsten und rausten Seite.

Der Park und seine Geschichte

Menschliche Aktivitäten waren im Park von je her begrenzt. Eine Besiedlung wurde durch das Steppenartige Terrain, die isolierte Lage und das Klima bestimmt. Dennoch war das Fjordland schon immer ein Ziel für Maoris bei der Suche nach neuen Gebieten oder Resourcen. Neben Jagen und Fischen waren sie vor allem an Pounamu (eine Art Jade) oder Greenstone interessiert.

Später zog es vor allem Robben- und Walfänger in die Gegen der Fjorde. Dort fanden sie Schutz und genügend Nahrungsmittel, um ihre Proviantvorräte aufzufüllen. Der Park hat eine Fläche von 1,2 Millionen Hektar und ist, wie von Einheimischen zu hören, der vielseitigste und landschaftlich spektakulärste Park des Landes.

- Und einer der regenreichsten Orte der Welt! - obwohl hier jährlich über 7 m NS fallen, gibt es auch bemerkenswert sonnige Perioden. Diese lassen dann mit dem Ansturm der Sandfliegen den hartgesottenen Hikern keine Ruhe mehr, so das man richtig ausgerüstet beide Wetterseiten zu schätzen lernt. Da aber Outdoor Freaks stets mit wetterfester Kleidung und Autan an den Start gehen, wird denen ein Naturschauspiel geboten, das allein schon alles bis dahin gesehene vergessen lässt. Euch bietet sich ein Neuseeland, wie man es nicht im Traum erwartet. Die unterschiedlichen Lebensräume im Fjordland, und das sind Unterschiede wie Tag und Nacht, machen eine Tier und Pflanzenwelt möglich, die einzigartig ist in Neuseeland. Allein über 700 versch. Pflanzen und die verrücktesten und merkwürdigsten Vögel sind hier zu Hause. Zum Beispiel das riesige flügellose Moorhuhn, dem es geradezu Spaß macht, sich mit dem Eindringling Mensch zu messen. Aber auch verschiedene Kuckucksarten, Falken, Kiwi´s (wenn man Glück hat), Wildschweine, Hasen und viele mehr.

- Nie zu vergessen, die notorische Anwesenheit von Sandfliegenschwärmen - die einem nichts tun, aber schon nach kürzester Zeit den Launepegel ändern können. Im neuseeländischen Sommer sind es dann noch die Touristenschwärme, die sich bis zum Gletscher drängen und dann nach einer Bootstour die Weiterreise (zum Glück der Hiker und Kajaker) vorziehen ;-).

In den 60-er und 70ier Jahre macht der Park auf sich aufmerksam, als im Zuge von Industrialisierung und wirtschaftlichem Aufschwung über Wasserkraftwerke nachgedacht wurde. Eine Schlacht, die das Department of Conservations (DOC) gewann und somit eines der landschaftlich schönsten Highlights vorm Untergang bewarte. Die Rede ist vom Manapouri-See, der, wer sich bis dahin vorgewagt hat, mit unvergesslicher Schönheit dankt.

Wie gelangt man dahin?

Im Südwesten der Südinsel gelegen, gibt einem der Park nicht viele Möglichkeiten. Durch die mit Fjorden ausgeprägte Region, ist der Park von See aus nicht zu ereichen. Hat man allerdings sein eigenes Boot und eine Portion Mut, ist es wohl auch ein Abenteuer dort anzulanden. Der Landweg macht es im Grunde nicht einfacher. Der kleine Ort Te Anau benannt nach dem See, der den Park zum Osten hin abschließt, wird weitläufig als das Tor zum Park genannt. Die meisten kommen von Queenstown oder Invercargill auf der Fernverkehrsstraße Nr 6 nach Te Anau, um von dort Kurztrips oder geführt Routen zu planen. Beides ist nahezulegen, da einerseits eine Gebühr für die Wanderwege erhoben wird und geführte Routen, Hütten und Bootkosten mit einschließen. Den Tag der Ankunft in Te Anau sollte man daher zur Vorbereitung nutzen. Es gibt täglich Busverbindungen nach Te Anau und raus bis Milford Sound. Außerdem bieten nahezu alle Busreiseveranstalter Te Anau als Reiseziel an.

Während der Sommer-Session sind Transportmöglichkeiten zum Anfang des Kepler-, Milford- und Routeburn Track möglich und ohne Probleme vor Ort zuzusteigen. Im Winter raten euch euer Gefühl und spätestens die Einheimischen davon ab. Aber trotzdem werden auch dann für die Extremsportler die Dinge möglich gemacht, der Natur zu trotzen. Wie heißt es so schön in Kiwiland? Ihr könnt euch alles arrangieren. Auch euren eigenen Shuttleservice und Routenfrüher. Im Fjordland jedenfalls gibt es genügend Ecken, wo noch keiner war.

Übernachtung

Da ist es leicht wie überall in Neuseeland. Seid bei der ersten Anreise und speziell im Sommer auf einen vollen Backpacker gefasst. Ansonsten bietet Te Anau vom Backpacker bis Campingplatz und Motels alles. Am Milford Sound gibt es einen weiteren Backpacker und div. Möglichkeiten zu übernachten. Nicht selten beinhaltet es dort schon B&B und eine Bootstour. Im Park gibt es Hütten und Zeltmöglichkeiten. Aber nicht vergessen: Alles geht mit einer Genehmigung und Gebühren einher. Ihr müsst da also vorbuchen.

TIPP: Nahezu alle Backpackers im Süden und näherer Umgebung zum Park haben ihre Connections zu den verschiedensten Plätzen und Orten in der Umgebung. Ihr werdet staunen, was die euch organisieren, wenn ihr nur fragt.

Weitere Informationen zu Übenachtungsmöglichkeiten:

Die 'Top 10' des Parks, die es leichter machen (könnten)!

  • Wandern:

    Kurztrips zum entspannen und genießen des Anblickes gibt es reichlich und zwischen 2 Stunden und einem Tag alle zu schaffen. Durchaus zu empfehlen, um sich auf einen Trip ins Hinterland einzustimmen und über letzte Besorgungen nachzudenken. Ausgedehntere Wanderweg-Systeme sind der Manapouri am Ende des Kepler Tracks. Der Routeburn- und Hollyford- Track führen euch definitiv ins unberührte Hinterland. Hinterland deswegen weil, hinter jeder Ecke eine neue Überraschung auf euch wartet. Der Routeburn Track geht bis hinüber zum Mont Aspiring NP. Das natürlich den Giganten zu sehen mit einschließt. Nicht zu vergessen der bekannteste, der Milford Track, dessen Erfahrung für jeden durchschnittlich trainierten Menschen schon fast wie eine echte Outdoor Safari in Erinnerung bleibt. Trips zum Hollyford- Valley, sowie der Greenstone- und Routeburn- Track sind allerdings auch gut bewandert.

  • Klettern:

    … das vom richtigen Bersteigen bis zum Gletscherbezwingen reicht, bieten die Darran- und Wick-Mountains. Bringt nicht nur Erfahrung mit, sondern auch den festen Willen auf Entbehrungen.

  • Rundflüge, Fischen und Jagen

    ...ist alle kein Problem. Informiert euch bei den unter "Weitere Informationen" angegebenen Adressen.

Weitere Informationen bekommt ihr unter

Great Walks Booking Office
Fiordland National Park, Visitor Centre
P O Box 29
Te Anau
Mail: greatwalksbooking@doc.govt.nz
Phone: 64 3 249 8514
Fax: 64 3 249 8515

Fiordland National Park Visitor Centre
Department of Conservation, Lakefront Drive
PO Box 29
Te Anau
Mail: fiordlandvc@doc.govt.nz
Phone: 64 3 249 7924 Fax: 64 3 249 7613



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Routeburn Track

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 Milford Track

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