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Reiseliteratur - Maori - Wissen, Mythen und Geschichten

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Aroha. Maori-Geschichten aus dem Jadeland
Bildvon Witi Ihimaera
ISBN: 3861421127

Einer der bekanntesten Maori-Autoren ist Witi Ihimaera (*1944). Unter dem Titel «Aroha. Maori-Geschichten aus dem Jadeland» liegt jetzt ein Querschnitt durch sein erzählerisches Schaffen vor. Wie andere Autoren reichert Ihimaera das Englische mit Maori-Wörtern an, die zum Erfahrungshorizont eines Maori gehören und für die es keine englischen Entsprechungen gibt. So meint aroha neben Liebe auch Güte und Fürsorge, hongi bezeichnet die Berührung der Nasen bei einer Begrüssung, und marae wird der offene Platz vor dem Stammeshaus genannt, der für Versammlungen von grosser Bedeutung ist. Ob eine Frau ihren Kindern die Geschichte der Grossmutter erzählt, ob ein Bursche einem alten Mann bei dessen Ahnenforschung behilflich ist, ob eine Familie vom Land in die Stadt übersiedelt: Ihimaeras Geschichten kreisen um die Familie oder den Stamm, um Selbstvergewisserung durch das Bewusstsein des Herkommens, um die Wertschätzung der Natur. Armut, Arbeitslosigkeit, Alkoholismus, Gewalt werden dabei nicht ausgeblendet. Ihimaeras Erzählweise ist schlicht und geradlinig, seine Geschichten sind schnörkellos realistisch. Dieser schlichte Stil erklärt sich vielleicht auch daraus, dass das mündliche Erzählen bei den Maori lebendig geblieben ist und die Literatur erst am Beginn ihrer Ausformung zu einer künstlerischen Erzählform steht. » Amazon
Maoritanga: Kunst und Kultur der Maori. Tradition Moderne
Bildvon Stephanie Knöbl (Autor), Maria Kravanja (Autor)
ISBN: 38300248003

Sich mit der Maori-Kunst zu beschäftigen, bedeutet, sich mit ihrer Mythologie, ihren Wertvorstellungen und ihrer Geschichte auseinander zu setzen, denn diese Themenkreise haben Maori-Künstler früher in ihre Werke mit einbezogen und auch für die Künstler heute stellen sie die Basis ihres Schaffens dar. Aus diesem Grund findet auch dieser kulturelle Unterbau Eingang in dieses Buch.

Im Abschnitt Te ao tawhito (Die alte Welt) wird auf die Zeitspanne von der Erstbesiedelung bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts und auf die Hauptformen der Kunst - Schnitzerei, Tätowierung, Malerei und Weberei -, ihre Entstehungsmythen und spirituelle Bedeutung, die Entwicklung und Stile, die Materialien und Anwendungsgebiete eingegangen.

Mit Te ao hou (Die neue Welt) bezeichnen die Maori die Zeit seit der Revitalisierung der Maori-Kultur. Im letzten Teil des Buches wird die Stellung der Maori und ihre Kunst heute untersucht. Beispielhaft werden dazu Maori-Künstler und ihre Arbeiten vorgestellt. Alle diese Künstler haben Werke mit politischer Brisanz unter Verwendung neuer Kunstformen, Materialien und Techniken geschaffen. Im Verhältnis zum Wissen über Kultur und Kunst anderer indigener Völker, wie z. B. der Aborigines, ist bisher über die Maori weit weniger bekannt. So gibt bis dato es keine Veröffentlichung, die sowohl den künstlerischen als auch den kulturellen, den traditionellen und modernen Aspekt der Maori-Kunst so umfassend in deutscher Sprache behandelt.

Für eine tiefgehende Forschung recherchierten die Autorinnen in Neuseeland und machten immer wieder Bekanntschaft mit Maori. Sie bekamen sogar die einzigartige Möglichkeit, an einem Familientreffen teilzunehmen und konnten so authentische Einblicke in ihre Kultur gewinnen. Im Zuge von persönlichen Gesprächen und späteren Korrespondenzen mit Maori-Künstlern vertieften sie ihr Wissen über die Situation und das Kunstschaffen der Maori heute. Dieser lebendige Zugang hat auch Eingang in dieses Buch gefunden.

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Die letzte Prophezeiung. Ein Maori- Epos
Bildvon Heretaunga Pat Baker
ISBN: 3934031609

Der fesselnde, authentische Roman über das Leben der Maori. Dieser erste historische Roman eines Maori beschreibt das Leben der Maori, wie es wirklich war. Fiktiv sind lediglich die Namen. Die Kulisse des Romans bilden die grausamen Stammeskriege in der Bay of Plenty in Neuseeland, kurz vor der Ankunft der Europäer auf den Inseln im Pazifik. Es geht um den Kampf um Macht und Vorherrschaft. Doch geht es auch um die Liebe einer außergewöhnlichen Persönlichkeit, der zentralen Figur des Romans, der Prinzessin Rangipai. Ein Muss für alle Liebhaber historischer Romane.Zur Zeit der Veröffentlichung erregte der Roman großes Aufsehen in Neuseeland, berichtete Baker doch erstmalig über das wirkliche Leben in den Maori-Stämmen. Es geht um die grausamen Stammeskriege in der Bay of Plenty und den gnadenlosen Kampf um die Vorherrschaft an der Canoe Coast zur Zeit der ersten Reise Kapitän Cooks. Baker hat nichts erfunden, sondern aufgeschrieben, was ihm die Stammesältesten in seiner Kindheit erzählten. Fiktiv sind lediglich die Namen. Die historische Wahrheit dieses Romans, die sowohl von der westlichen Geschichtsschreibung als auch von der mündlichen Geschichtsüberlieferung der Maori anerkannt wird, macht des Besondere dieses Romans aus. Baker hat mehrere Jahre an dem Roman gearbeitet, um einen Stil zu finden, der die Kultur der Maori mit der der Weißen verschmelzen lässt. "Die letzte Prophezeiung" ermöglicht den Lesern einen tiefen Blick in die Kultur und die Geschichte der Maori, ohne anzuklagen oder zu verklären.

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Maori und Gesellschaft
Bildvon Alan Duff (Autor), Hartmut Jäcksch (Herausgeber)
ISBN: 3934031617

Wissenschaftliche und literarische Essays

Das Leben der Maori - gestern und heute. Bekannte Schriftsteller und renommierte Wissenschaftler aus Neuseeland und Deutschland beschreiben anschaulich, wie die Maori nach Neuseeland kamen, wie sie lebten und welche Bedeutung ihre Traditionen bis heute haben. Die Autoren beschreiben die Situation dieser Minderheit in Neuseeland und sie zeigen auf, was es heute bedeutet, Maori zu sein.Es gab eine Geschichte der Maori vor Ankunft der Weißen in Aotearoa, wie die Maori ihr Land nennen. Und so gehört ein Blick in diese Zeit vor 1769 - eine Zeit, die durch Mythen und Legenden weiter existiert - ebenso zu den Themen dieses Buches wie der erste Vertrag, der zwischen den Kulturen abgeschlossen wurde. Da Autoren aus unterschiedlichsten Fachbereichen Essays zu diesem Buch liefern, sind auch Blicke auf die Gegenwartssituation möglich. Weitere Schwerpunkte des Buches sind das Leben der Nachkommen beider Kulturen und deren Akzeptanz in der Gesellschaft, der Wunsch nach Selbstbestimmung bis hin zur Bedeutung der Maori-Kultur in der zeitgenössischen Literatur und im Film. Drei fiktionale Texte ermöglichen es, sich dieser Problematik aus anderer Sicht zu nähern. Eindrucksvolle Texte von Heretaunga Pat Baker, Alan Duff und Patricia Grace runden das Thema ab.Hartmut Jäcksch (geb. 1960, Bünde/Westf.) studierte unter anderem Theaterwissenschaft in Berlin und Wellington (Neuseeland). Er war schauspielerisch tätig, arbeitete als Redakteur und ist heute Verleger und Herausgeber.

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