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Studieren in Neuseeland

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Hinweise zum Auslandsstudium

Als ehemaliger Student des Fachsemesters Wirtschaftsingenieurwesen möchte gerne über meiner StudierenStudienerfahrungen im "Land der weißen Wolke" berichten. Dabei sollen folgendende Ausführungen nur als Anstoß dienen sowie einen kurzen Überblick geben, wie man so ein Auslandsstudium anstellt.

Im Februar 1995 realisierte ich, dass ich durch die Anerkennung eines Praxissemesters Zeit hatte ein Auslandsstudium zu absolvieren. Meiner Wahl fiel auf NZ und so ging ich daran eine geeignete Schule zu finden. Otago Polytechnic in Dunedin, auf der reizvolleren Südinsel gelegen, schien die richtige Wahl zu sein.

Bei der Wahl des Studiums sollte man davon ausgehen, dass das Studiensystem mit unserem Deutschem nicht zu vergleichen ist. Der Besuch einer Fachhochschule gilt in NZ oftmals als Vorbereitung auf das Studium an der Uni (Varsity) und wird dort durch Anerkennung von Punkten belohnt.

Andererseits reicht ein meist 2 jähriges Studium in 4 Semestern um einen akademischen Titel zu erreichen. In meinem Falle konnte ich durch die Anerkennung einiger Scheine aus Deutschland nach einem Jahr den Abschluss "New Zealand Diploma in Bussiness" erreichen. Die New Zealand Management Organisation stellt unter der Voraussetzung der Einreichung von guten Scheinen, Minimum "A" ein "New Zealand Diploma in Management" aus.

In meinem Falle bedeutete das die Anerkennung des Vordiploms und der Einstieg ins 3. Semester. Es wurden mir 6 Scheine anerkannt. 6 blieben also noch übrig. Man konzentriert sich pro Semester auf 3 Scheine, wobei die Vorlesungen im besten Falle eine Mentoring Funktion besaßen. Die ist nicht gleichbedeutend mit "Faulenzen" sondern mit hartem Selbststudium.

Nun aber zu den Schritten:

1. Entsprechendes Studienangebot finden

Dies gestaltete sich relativ einfach da es zu dieser Zeit schon einen Kontakt zu dieser Polytech bestand. In NZ ist es durchaus üblich, das ausländische Studenten studieren. Diese werden gut integriert bezahlen aber wesentlich höhere Studiengebühren als die Kiwis selbst.

>> Links

2. Bewerbung senden

Zu diesem Zeitpunkt fiel es mir recht schwer einige gute englische Sätze zu formulieren geschweige eine gute Bewerbung zu schreiben, welche meine Motivation ausdrücken kann. Lasst Euch am besten von einem "Fachmann" helfen oder schaut mal auf meinen >> Text.

3. Kosten

Die Kosten sind sicherlich ein wichtiger Faktor für jeden Studenten. Das Auslands Bafög Amt (für NZ ist der Sitz in Bremen) steht sicher nicht jedem gut gesonnen zu Seite. Wenn man elternunabhängiges Bafög erhält sollte dies jedoch auch keine Hürde für das Ausland darstellen. Zum damaligen Zeitpunkt wurden für ein Jahr 9000 DM Studiengebühren sowie Reisekosten übernommen Außerdem gibt es einen Auslandszuschuss von 130 DM (gegebenenfalls noch mal abklären). Alle diese Zuschüsse gehen nicht in die Rückzahlung des Bafögs ein.

Nun mögen einige nicht so gute Voraussetzungen mitbringen. Doch kann ich schon an dieser Stelle sagen, das es sich auch gelohnt hätte dieses Geld bei Eltern, Bekannten oder einer Bank zu borgen. Es ist auf jeden Fall eine Investition in die Zukunft, welche sich oft zum Positiven auswirkt.

Die geschätzte Summe die man in einem Jahr zum studieren braucht belaufen sich neben den Studiengebühren und Reisekosten auf ca. 700 -800 DM im Monat. Man kann aber auch wesentlich günstiger leben. Man beachte in diesem Zusammenhang, das man auch in den Ferien sich einige schöne Ziele des Landes anschauen möchte.

Wann zahlt das BaföG-Amt?

Grundvoraussetzung für die Förderung ist eine Anerkennung der geleisteten Scheine in der jeweiligen Hochschule. Dies muss mit einem Formblatt durch die Hochschule bestätigt werden. Hier mein gehts zu meinem Beispieltext.

Weitere Vorraussetzung:

In vielen Hochschulen in NZ ist es notwendig ein TOEFL Test vorzulegen. Dabei gilt als Limit 550 Punkte. Erreicht man dies nicht (wie ich 493 Punkte) wird einem bei geschickter Verhandlung vielleicht ein zusätzlicher Sprachenunterricht vor Ort (gegen Gebühr) angeboten. Dies ist aber in der Regel nicht notwendig, da viele Asiaten noch eine katastrophaleres Englisch sprechen als andere Ausländer.

Die Zeit vor der Abreise:

Von meinem ersten Planungstag an bis zur endgültigen Abreise verging fast 1 Jahr. Hier einer Liste von Dingen die man vielleicht vergisst:

  • Was ist mit meiner bisherigen Unterkunft
  • Auslandskrankenversierung
  • Einschreibungen für die Folgesemester
  • Vollmachten für Studienangelegenheiten, Bank usw.
  • Studentenvisum für NZ
Abreise:

Ein besonders harter Moment für mich war der Tag der Abreise. Plötzlich realisiert man, das man in ein fremdes land fährt und Familie und Freunde für ein Jahr nicht wiedersieht. Man kennt niemanden dort wo man hinfährt. Es gibt kein zurück. Es war für mich ein trauriges Gefühl von Abschied und zugleich erfüllt mit dem Tatendrang etwas Neues zu erleben.

Die ersten Tage:

Sind die Härtesten. Ich wurde vom Flieger abgeholt und in mein vorher organisiertes Studentenwohnheim gebracht. Am nächsten Tag wurde ich in den Lectors vorgestellt und hatte die Möglichkeit meine Kurse zu auszuwählen und zu organisieren. Die ersten Tage im Wohnheim hatte ich wenig Kontakt zu Anderen. Irgandwie hat doch der Jetlag zugeschlagen und ein bisschen vorsichtig ist man auch mit seinem Englisch. Doch bald merkte ich, dass es ein Überangebot an Wohnungen gab und Mitbewohner dringend gesucht werden. Dafür möchte ich Euch nur den Rat geben, sucht die WG's sorgfälltig aus. Kiwis sind im allgemeinen nicht die ordentlichsten. Auch varieren die Preise für Zimmer recht heftig für Ausländer. Es gibt genug Zimmer und auch eine Zimmervermittlung.

In den ersten Tagen sind natürlich auch Dinge zu erledigen, welche man ohne Wörterbuch sich nicht macht, wie z.B.: Einen Bankaccount zu eröffen. Infos dazu findet Ihr sicher bei einigen Mitkomelitonen.

Kommunikation:

1996 stand das Email noch in den Anfängen und Telefonieren war sehr teuer. Heute findet man oft Internetcafes, oder die Schulen haben eigens dafür eingerichtete Computerpools. Wenn Ihr diesen Link hier im Internet gefunden habt, dann seit Ihr sicher mit dieser Technik auch gut vertaut.



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